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Abwechslung für das Auge bietet das Mallku Lavafeld. Die faszinierenden Felsformationen erinnern an den vulkanischen Ursprung der Region.
Station machten wir bei den Schlammtöpfe “Sol de Manana”. Ein Feld, geprägt von Vulkanismus. In den unterschiedlichsten Farben blubbern hier Geysire, Schlammtöpfe und Fumarole.

Wir überquerten die Grenze zu Chile und erreichten die Oasenstadt San Pedro de Atacama. Die Kirche der Stadt trägt einen Dachstuhl, der aus Kakteenholz gefertigt wurde.
Hauptattraktion des Ortes ist jedoch das archäologische Museum. Hier ist “Miss Chile” zu bewundern. Eine Mumie, die auf dem Licancabur gefunden wurde. Das Alter der Dame wird auf 1200
Jahre geschätzt.

Bergsteigerische Höhepunkt der Reise war die Besteigung des Ojos del Salado. Ausgangspunkt hierfür war das Basislager "Jorge Rojas" auf 5180 m. Über ein Hochlager auf 5750 m wurde
der Gipfel angegangen. Zunächst ging es mühsam hinauf bis der schneegefüllte Kraterrand erreicht wurde.
Dann war es geschafft und man konnte den grenzenlosen Ausblick über die endlose Gebirgswüste genießen.
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In völliger Abgeschiedenheit leben in dieser wüstenhaften Region auch einige wenige Menschen. Wir stießen auf das Haus einer kleinen Familie. Seit Wochen kamen hier keine Menschen mehr vorbei.
Dann hatten wir die Atacama Wüste erreicht. Sie gilt als die trockenste Region unserer Erde. Kaum zu glauben, dass hier früher Menschen lebten. Bis zur Erfindung der synthetischen
Salpeterherstellung Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in der Atacama Salpeter abgebaut.
Vorsicht ist angebracht, denn ein Einbrechen kann bei dem über 600° kochendem Schlamm tödlich sein.
Während dieser Reise bestieg ich den Tapaquillcha sowie den Licancabur. Letzterer ist ein wunderschöner Vulkankegel an der Grenze zu Chile. Er wurde bereits zur Zeit der Inkas bestiegen.
Für sie war er ein heiliger Berg und diente als Opferstätte.
Hatte man früher in der Atacama Salpeter abgebaut, so wird im Norden von Chile heute Kupfer gewonnen. In Chuquicamata befindet sich die größte Kupfermine unserer Erde. 800 m tief ist
bereits der Krater, sein Durchmesser misst über 7 km.
Von hier aus waren es noch 200 Höhenmeter bis zum Gipfel, wobei zuletzt auch eine kurze Kletterpassage im 2. Schwierigkeitsgrad bewältigt werden musste.
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