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Am 2. Tag auf unserer Fahrt gen Norden bietet sich ein phantastischer Blick auf den 8125 m hohen Nanga Parbat. Er ist der westlichste 8000er in der Himalaya-Kette.
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Wenig später erreichten wir den “Junction Point”. Hier stoßen Himalaya (rechts), Karakorum (Mitte) und Hindukusch (links) zusammen. An diesem markanten Punkt mündet der Fluß Gilgit in den Indus.
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Der KKH ist heute ein lebenswichtige Verkehrsader zwischen Süd und Nord. Unzählige Trucks befördern Lasten über diese Straße. Sie sind eine Augenweide. Die Karosserien sind bunt bemalt, oft haben sie geschnitzte
massive Holztüre. Girlanden, Glöckchen und vieles mehr verzieren die Fahrzeuge. Doch leider bewegen sie sich oft nur im Schneckentempo vorwärts.
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Wir verlassen wir den KKH und fahren weiter am Indus entlang Richtung Skardu. Doch plötzlich geht nichts mehr. Wir stehen im Stau. Ein Erdrutsch macht ein Weiterkommen unmöglich. Erst nach Stunden ist die Straße wird
passierbar.
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Fuhren wir bis Skardu mit einem Bus, so setzen wir nun die Fahrt mit Jeeps fort. Über eine wilde abenteuerliche Piste geht es durch das Shigar-Tal nach Arandu (2760 m). Dies ist die letzte Siedlung auf unserem Weg
ins Basislager.
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Mit 63 Trägern brechen wir zum Spantik-Basislager auf. 3 Tage nehmen wir uns hierfür Zeit. Vor uns liegt der Chogo Lungma Gletscher. Mit einer Länge von 47 km zählt er zu den größten Gletschern des Karakorum.
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Im ständigen Auf und Ab geht es der Gletschermoräne entlang. Nur langsam gewinnen wir an Höhe, was unserer Akklimatisation dienlich ist. Schließlich taucht in der Ferne am Ende des Gletschers unser Ziel auf: der 7027
m hohe Spantik.
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Am 3. Tag des Anmarsch-Trekkings geht es auf über den Gletscher zum Basislager. Gletscherbäche und Spalten müssen dabei überwunden werden.
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Unser Basislager ist auf 4300 m auf einer Aussichtskanzel gelegen. Von hier aus bietet sich uns ein herrlicher Blick über den Chogo Lungma Gletscher, auf dessen Nordseite unserer Weg hierher führte.
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Unsere Träger kehren zurück nach Arandu. Mit Jehangier, Karim und Niat bleiben drei Einheimische bei uns. Sie werden im Camp für unser leibliches Wohl sorgen.
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Zunächst gilt es, sich an die neue Höhe zu gewöhnen. Doch auch ständiger Schneefall zwingt uns zur Untätigkeit.
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Am 3. Tag steigen wir bei herrlichem Sonnenschein ins erste Hochlager auf. Es liegt auf etwa 5300 m. Da wir auf Hochträger verzichten, müssen wir sämtliches Material und Verpflegung in mehreren Aufstiegen in die
Hochlager transportieren.
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Das 1. Hochlager ist am Beginn eines langgezogenen Bergrückens gelegen. Über diesen wird der weitere Anstieg erfolgen. Am Ende dieses Südgrates liegt der Gipfel des Spantik.
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Die Höhendifferenz zwischen den Lagern 1 und 2 beträgt zwar nur 300 Höhen- meter. Doch müssen auf diesem Weg im ständigen Auf und Ab mehrere Erhebungen überschritten werden. Auf Grund des Neuschnees und der schweren
Rucksäcke ein anstrengendes Unterfangen. Außerdem erfordern etliche Spalten ein konzentriertes Gehen.
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Da der Aufstieg immer dem Grat folgt ist die Aussicht nach allen Seiten grandios. Im Süden dominieren der 7409 m hohe Haramosch sowie der Leila Peak.
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Im Westen ragen bizarre Granittürme empor. In der Ferne erheben sich unzählige Eisgipfel. Mit zunehmender Höhe hoffen wir, auch den K2, Broad Peak und Gasherbrum erkennen zu können.
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Unser Lager 2 liegt auf ca. 5600 m. Zunächst gilt es, für drei Zelte eine Plattform zu schaffen. Eine Schneemauer schützt vor dem Wind, der zum Teil heftig über den Grat fegt.
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Wir kehren noch einmal ins Basislager zurück. Dann wollen wir nach zwei Ruhetagen den Gipfelaufstieg in Angriff nehmen. Noch ist das Wetter gut. Aber den Informationen des Wetteramtes in Innsbruck zufolge, müssen wir
in den nächsten Tage mit einer Verschlechterung rechnen.
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