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Erst dann konnten wir beginnen, die Hochlager einzurichten. Das Lager 1 lag auf etwa 6140 m. Zu ihm führte eine steile Eiswand hinauf. Da diese Wand mehrfach durchstiegen werden musste, wurde sie mit
Fixseilen versichert.

Vom Lager 1 konnten wir die weitere Aufstiegsroute gut einsehen. Etwa 1000 Höhenmeter waren es noch bis zum Gipfel.
Wir brachen unser Basislager ab. Unsere Rückmarsch sollte durch das Solu Khumbu führen. Mit den wenigen Trägern, die noch bei uns waren, machten wir uns auf den Weg.

Einer der schönsten Aussichtsberge im Solu Khumbu ist der Island Peak. Da wir nicht ohne Gipfelerfolg nach Hause zurückkehren wollten, entschlossen wir uns diesen Trekking-Berg zu besteigen.
Vom Gipfel sehen wir in der Ferne den Kangchenjunga, mit 8586 m der 3. höchste Berg unserer Erde.

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Über dem Lager 1 erhebt sich die Westwand des Makalu (8463 m).
Unser 2. Hochlager war auf 6650 m gelegen. Von hier wollten wir zum Gipfel aufbrechen. Doch leider machte ein plötzlicher Wetterumschwung einen weiteren Aufstieg unmöglich. Im
Schneetreiben stiegen wir enttäuscht ins Basislager ab.
Um ins Solu Khumbu zu gelangen, mussten wir den Pass Amphu Labtsa überqueren. Zur Passhöhe auf 5787 m führt ein terrassenartig aufgebauter Gletscher.
Inzwischen bestens akklimatisiert, erreichten wir ohne Schwierigkeiten den Gipfel. Mit seiner Höhe von 6189 m ist der Island Peak nur ein Zwerg zwischen den Riesen Lhotse, Nuptse
und Makalu. Von hier bietet sich ein grandioser Blick auf die Berge des Solu Khumbu. Dominiert wird die Szenerie durch die Ama Dablam, für viele einer der schönsten Berge unserer Erde.
Nach diesem Gipfelerlebnis setzten wir unseren Rückmarsch fort. Wir erreichten den Ort Namche Bazar, das Zentrum des Solu Khumbu. Zum Markttag kommen Händler von Nah und Fern.
Sogar aus Tibet kommen sie mit ihren Waren.
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