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Tansania 2009

Mount Meru - Kilimanjaro - Ol Doinyo Lengai

Zweimal war ich bereits am Kilimanjaro. 1993 bestieg ich ihn auf der auf der Marango-Route, ein Jahr später von Norden über die Rongai Route. Zusammen mit Heidi und Andreas wollte ich 2009 noch einmal zu diesem Berg zurückkehren, um zu sehen, was aus den Gletschern am Äquator geworden ist.

Usa River ist ein kleines Dorf, das vielen auch als Ausgangspunkt für eine Safari im Arusha National Park dient. Außerdem kam man in der Umgebung noch eine Kaffee-Plantage sowie einen Reptilien-Zoo besichtigen.

Neben dem Kilimanjaro hatten wir uns als Gipfelziele noch den Mount Meru und den Ol Doinyo Lengai vorgenommen. Als Aus- gangspunkt wählten wir daher die Mount Meru View Lodge in Usa River. Sie liegt etwa auf halber Strecke zwischen dem Kilimanjaro Airport und Arusha.

 

 

Der bewaffnete Ranger sollte unserer Sicherheit dienen. Insbesondere am ersten Tag führte unser Aufstieg an einer großen Herde von Kaffern-Büffel vorbei. Sie zählen zu den aggressivsten Tiere. Von uns nahmen sie jedoch keine Notiz und grasten in sicherer Entfernung. Außer Büffel sahen wir noch Giraffen und Warzenschweine. 

Die Hütte liegt auf 2514 m. Der 4566 m hohe Gipfel des Mount Meru ist zum Greifen nahe. In den großen Hütten gibt es 4-Bett-Zimmer mit Etagenbetten. Im Haupthaus wird das Abendessen serviert.

Als ersten Berg und quasi zur Akklimatisation für den Kilimanjaro wollten wir zunächst den Mount Meru besteigen. Ein Jeep brachte uns zum Momella Gate auf 1580 m. Nach Erledigung der üblichen Formalitäten brachen wir zusammen mit unserer Begleitmannschaft auf. Zu unserem Begleittross gehören ein Guide, ein Koch, sechs Trägern sowie ein Ranger des National-Parks.

 

Unser Aufstieg erfolgt über die “Northern Route” zunächst durch offenes Grasland über die Momella-Hochebene. Später ging es mäßig ansteigend durch den Shapero Forest, einem tropischen Berglorbeer-Wald, zur Miriakamba Hütte, die wir nach 3 Stunden erreichten. 

Vom Balkon des Haupthauses hatten wir Abend einen herrlichen Blick auf den etwa 65 km entfernten Kilimanjaro.

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen ging es gleich hinter der Hütte hinein in den tropischen Regenwald. Wir hatten das beste Wetter. Da dies in einem Regenwald nicht immer so ist, erleichtert zu Beginn eine hölzerne Treppe den Aufstieg. Fackellilien und mit Flechten behangene Bäume sind am Weg- rand  zu bewundern.

 

 

 

 

Für die knapp 250 Höhenmeter zum Little Meru benötigten gut 30 min. Unser Blick ging hinüber zum Hauptgipfel des Mount Meru, dem 4566 m hohen Socialist Peak. Davor erhebt sich über dem Sattel der 3800 m hohe Rhino Point.

In einer Höhe von 3000 m wird der Wald lichter. Vor uns sahen wir den Little Meru. Diesen 3801 m hohen Gipfel werden wir noch am Nachmittag besteigen. Nach etwa 3 Stunden hatten wir die Saddle-Hut auf 3566 m erreicht. Nach dem Lunch gönnten wir uns eine Ruhepause bevor wir uns an den Aufstieg zum Little Meru machten.

 

 

Nach 4¼ Stunden hatten wir den Gipfel erreicht. Wir stehen auf dem 5. höchsten Berg Afrikas (wenn man die Nebengipfel höherer Berge nicht zählt). Im Osten ging über dem Kilimanjaro die Sonne auf. Mit der aufgehenden Sonne wurde es auch rasch wärmer und wir konnten den phantastischen Rundblick genießen.

Wir stiegen an diesem Tag nach bis zur Miriakamba ab. Am nächsten Tag verabschiedeten wir uns von unserer Begleitmannschaft. Dann folgte der Abstieg zum Momella Gate. Diesmal wählten wir die “Southern Route”, die durch einen märchenhaften Regenwald führt.

 

Da wir bei Sonnenaufgang auf dem Gipfel sein wollten brachen wir nachts um 2 Uhr auf. Bei eisiger Kälte ging es zunächst ohne Mühe hinauf zum Rhino Point. Es folgte ein kurzer Abstieg bis es anschließend stetig bergauf zum Gipfel ging. Der Aufstieg war abwechslungsreich. Teils ging es über Lava-Schotter, teils über scharfkantigen Fels. Auf den letzten Höhenmetern kamen bei großen Felsbrocken auch die Hände zum Einsatz.

Da der Aufstieg in der Nacht erfolgte, nahmen wir uns für den Abstieg Zeit. Erst jetzt sahen wir, dass unser Aufstieg teilweise dicht am steilen Abbruch des Kraterrandes verlief. Immer wieder ging der Blick hinab in den Schlot des Ash Cone, dem inneren Sekundärkrater des Mount Meru. Er rührt vom letzten Ausbruch des Vulkans 1880. Letzte Eruptionen ereigneten sich 1910.

Dort erfolgten die üblichen Formalitäten, das Gepäck wurde gewogen und an die Träger verteilt. Ein Träger darf max. 25 kg tragen. Zum Startpunkt für die Lemosho Route, der ca. 15 km südöstlich liegt, fuhren wir dann  mit dem Jeep.

Vor uns lagen 700 Höhenmeter. Nach 2½ Stunden hatte wir unser 1. Etappenziel erreicht. Das “Big Tree Camp” liegt auf 2800 m mitten im Wald. In den Bäumen in der Nähe des Camps tummelten sich etliche Colobus Affen (black-and-white-monkey oder Guereza).

 

 

Nach einem Ruhetag, den wir zu einem Ausflug nach Arusha nutzen starteten wir zu unserer Kilimanjaro Besteigung. Der Aufstieg sollte vom Westen her über die Lemosho Route erfolgen. Doch zunächst mußten wir zum Londorossi Gate fahren.

 

Unser Aufstieg begann in einer Höhe von ca. 2100 m. Über einen steilen Pfad ging es hinein in einen dichten Regenwald.  Im Gegensatz zur Marangu Route ist man hier mit seiner Begleitmannschaft alleine unterwegs. Diesmal gehören 2 Guides, ein Koch und 9 Träger zu unserer Mannschaft.

Der nächste Tag sollte der längste auf unserer Route werden. Zunächst ging es noch eine Stunde durch den Regenwald bis wir  die Heide-Zone erreichten. 2 Stunden nach unserem Aufbruch hatten wir dann das Shira Plateau erreicht. Noch in weiter Ferne der Kibo.

Endlos zog sich der Weg über das Plateau. Den Kibo immer vor Augen. Nach 8 Stunden Gehzeit erreichten wir das Shira Camp II auf 3850 m.

Wir erlebten einen phantastischen Sonnen- untergang. Auf der einen Seite der Kibo im Schein der untergehenden Sonne, auf der anderen Seite der Mount Meru.

Vor uns liegt der “Great West Breach”. Von hier aus führt eine Kletterroute direkt zum Gipfel. Wegen Steinschlaggefahr war sie lange Zeit gesperrt, seit Dezember 2007 ist die Route wieder für Bergsteiger offen.

Waren wir in den Tagen zuvor nahezu alleine unterwegs, trafen wir nun auf Bergsteiger, die über die Machame- bzw. Umbewe-Route aufstiegen. Dementsprechend war das Barranco Camp (3950 m) gut besucht. Von hier aus bot sich uns ein herrlicher Blick auf die Hängegletscher des “Southern Icefield”.

Der 3. Tag führte uns zunächst durch eine triste Wüstenlandschaft. Über staubigen Lava-Boden steigen wir zum Lava Tower auf 4430 m hinauf.

Unser Weg führte uns hinab in Barranco Valley. Dabei verließen wir die alpine Wüste und gelangten die Heidezone. Vorbei ging es an Riesen-Senecien und Riesen-Lobelien unserem Tagesziel dem Barranco Camp entgegen.

Doch zuvor galt es den “Great Barranco Wall” zu durchsteigen. Da dieser Aufstieg gleich am Morgen zu bewältigen ist, wird dieses Teilstück auch “Breakfast” genannt.

Da wir für die Kibo-Besteigung nur 6 Tage eingeplant hatten, stand uns auch heute ein langer Tag bevor. In der Regel geht man zwecks besserer Akklimatisation nur bis zum Karanga Camp. Da wir von der Mount Meru Besteigung schon gut akklimatisiert sind, war unser Ziel das Barafu-Camp, dem Ausgangspunkt für die Gipfeletappe.

Die in den Führern erwähnten Kletterpassagen erwiesen sich als unproblematisch, nur selten musste man die Hände beim Aufstieg zu Hilfe nehmen.

Nach 1½ Stunden war der “Great Barranco Wall” durchstiegen und wir waren wieder in der alpinen Zone. Vor uns erhob sich der Gipfelaufbau des Kibo mit seinen Südgletschern (Heim-, Kersten- und Decken-Gletscher).

Nach einer Lunch-Pause am Karanga-Camp es ging mäßig ansteigend auf einem staubigen Trail zum Barafu-Camp, das man schon aus weiter Ferne sehen kann.

 

Von hier aus steigt man zum Gipfel hinaus. Da der Aufstieg in der Nacht erfolgen wird, packten wir am Abend unsere Rücksäcke und krochen früh in unsere Schlafsäcke.

Das Barafu-Camp liegt auf 4600 m. Da wir inzwischen die westliche Seite des Kibo erreicht hatten, konnten wir über dem Kibo-Sattel den Mawenzi sehen.

Bei eisiger Kälte und starkem Sturm erreichten wir den Kraterrand am Stella-Point (5740 m). Langsam wurde es hell. Wir erleben einen phantastischen Sonnenaufgang, der die letzten Höhenmeter zum Uhuru Peak zu einer Gensswanderung werden ließ. Zusammen mit Heidi, Andreas und unseren Führern Isaak und Raffael stehe ich auf zum 2. Mal auf dem höchsten Punkt Afrikas - 5898 m.

Um 2 Uhr in der Nacht wollten wir aufbrechen, doch bereits kurz nach Mitternacht war nicht mehr an Schlaf zu denken. Die ersten Gruppen brachen - lautstark - auf. Gegen 2 Uhr starten auch wir. Eine Gruppe nach der anderen ließen wir hinter uns. Zweifelsohne ist der Kilimanjaro zu einem Modeberg geworden. Für viele erfüllt sich mit seiner Besteigung ein Lebenstraum, etliche stoßen dabei an ihre Leistungsgrenze. Einige gehen auch über diese hinaus.

 

Die Gletscher am Kilimanjaro haben in den letzten Jahren deutlich an Größe verloren. Um 1900 umfasste die Eisfläche noch ca. 12,2 km², im Jahr 2000 war sie auf 2,2 km² geschrumpft.

1889 erreichte Hans Meyer zusammen mit Ludwig Purtscheller als erste den Gipfel. In diesen Jahren reichten die Gletscher noch bis auf 4000 m hinab. 1930 waren sie bereits auf 4500 m zurückgegangen.

Pessimisten sagen auf Grund der globalen Erderwärmung ein Verschwinden der Gletscher innerhalb der nächst 10 - 15 Jahre voraus.

Für den Rückgang der Gletscher sind jedoch nicht nur die globale Erderwärmung von Bedeutung, sondern auch das Ausbleiben von Niederschlägen sowie die starke Sonneneinstrahlung.

Der stärkste Rückgang der Gletscher ist im Bereich des “Northern Icefield” zu registrieren. Insbesondere der Stufengletscher hat deutlich an Größe verloren.

Als ich vor 15 Jahren als noch unerfahrener Höhenbergsteiger den Uhuru Peak erreichte, stand für mich der Gipfelerfolg im Vordergrund. Die Faszination dieser Eislandschaft nahm ich nur am Rande war. Diesmal konnte ich den Gipfeltag richtig genießen und die Gletscher am Äquator bestaunen. Wie lange werden sie hier noch anzutreffen sein ?

Schließlich mussten wir den Rückmarsch antreten. Zunächst ging es zurück zum Stella Point, dann zwischen Rebmann Gletscher und Ratzel Gletscher steil hinab zum Barafu Camp. Der  lockere Lava-Sand ermöglichte in direkter Falllinie einen zügigen Abstieg. Zurück im Camp gönnten wir uns eine wohl verdiente Ruhepause. Nach dem Lunch stiegen wir dann weiter zum Mweka Camp auf 2850 m ab. Ein langer Tag neigte sich dem Ende. 1300 Höhenmeter waren wir zum Gipfel aufgestiegen, 3000 Höhenmeter mussten im Abstieg bewältigt werden. Müde krochen wir in unsere Schlafsäcke.

Die staubige und holprige Piste führte durch eine öde ausge- trocknete Landschaft. Und dennoch leben hier Menschen. Wir kamen durch kleine Siedlungen. Unterwegs trafen wir auf Massai, die ihre Rinderherden durch die staubtrockene Savanne trieben.

Ausgangspunkt für unsere Besteigung des Ol Doinyo Lengai war das Riverside Camp, das von Massai geleitet wird. An dem kleinen Fluss Engaresero gelegen trifft man hier eine ungewöhnlich üppige Vegetation an, so dass man sich hier wie in einer Oase inmitten einer Wüste fühlt.

Hier trafen wir auch unseren Guide, der mit uns zum Ol Doinyo gehen wird. Eine Besteigung des “heiligen Berges” ist nur mit einem Massai-Bergführer möglich.

 

Zwei Berge hatten wir erklommen. Nun galt es sich für den dritten Berg zu motivieren. Ziel war der Ol Doinyo Lengai, der heilige Berg der Masai. Mit dem Jeep fuhren wir zunächst Richtung Lake Manyara. Bei Mto wa Mbu verließen wir die geteerte Straße. Auf einer Schotterpiste ging es Richtung Norden zum Lake Natron.

Dann sahen wir unser Ziel: den Ol Doinyo Lengai. „Ol Doinyo” bedeutet in Swahili „Berg“. „Engai“ ist das Massai Wort für Gott. Die Massai bitten Engai um Regen, Vieh und Kinder. Unfruchtbare Frauen werden von ihren Stammesoberhäuptern zum Fuße des Vulkans gebracht, damit Engai sie mit Nachkommen segne. Der Vulkan ist zwar nur 2878 m hoch, aber vom Ausgangspunkt sind es stolze 1600 Höhenmeter bis zum Gipfel. Er gehört zu den drei aktiven Vulkanen Afrikas. Ob eine Besteigung möglich ist, entscheidet sich erst vor Ort.

An den Austrittsstellen bilden sich kleine Kegel, die sog. Hornitos. Nach dem letzten Vulkanausbruch 2008 werden wir diese für den Ol Doinyo Lengai typischen Lava-Türme nicht sehen. In den Augen der Massai drückt sich in einem Vulkanausbruch der Zorn der Götter aus.

Bis vor einigen Jahren war der Krater bis zum Rand mit Lava gefüllt. Der Ol Doinyo ist weltweit der einzige Vulkan der Karbonatit-Lava enthält. Diese ist sehr dünnflüssig und hat mit knapp 600°C eine relativ geringe Temperatur. Kürzlich erstarrte Lava hat zunächst eine dunkle Farbe. Durch Oxidationsprozesse wird sie innerhalb weniger Tage schneeweiß. Aus der Ferne ergibt sich so der Eindruck, dass die Gipfelregion vergletschert sei.

 

 

Nach dem letzten Ausbruch ist von dem weißen Lavakegel nicht mehr geblieben. Jetzt erwartet uns ein Blick in einen tiefen Krater.

 

 

Nach gut 4 Stunden waren wir kurz unterhalb des Kraterrandes. Viel zu früh, denn der Sonnenaufgang lag noch in weiter Ferne. Uns blieb keine andere Wahl, als bei Sturm und eisiger Kälte auf den Aufgang der wärmenden Sonne zu warten.

Nach den letzten Ausbrüche im September 2007 und März 2008 blickt man in einen tiefen Krater, in dem die schwarze Lava brodelt.

Immer höher stieg die Sonne. Unter uns breitet sich die Savanne aus, auf die der Berg seinen Schatten wirft.

 

Gegen unseren Willen drängt uns unserer Guide zu einem Aufbruch kurz nach Mitternacht. Mit einem Jeep fuhren wir zum Ausgangspunkt für die Bergbesteigung, dann folgte der nächtliche Aufstieg. Bestens akklimatisiert kamen wir gut voran und ließen etliche Gruppen bald hinter uns. Der Aufstieg wurde immer steiler und beschwerlicher. Der sandige rutschige Grund machte ein gleich- mäßiges Aufsteigen unmöglich.

 

Endlich graute der Morgen. Wir stiegen zum Kraterrand hinauf. Nach wie vor blies ein heftiger Sturm uns den feinen Lava-Sand in die Augen. Dennoch für mich war es ein eindrucksvolles Erlebnis in den Schlot eines aktiven Vulkans zu schauen.

Der Abstieg erforderte vor allem im oberen Abschnitt volle Konzentration. Zunächst ging es über rutschigen Fels steil hinab. Im unteren Teil ermöglichte der feine Lava-Sand hingegen ein zügiges Hinabrutschen.

Am nächsten Morgen brachen wir unser Lager ab. Auf der gleichen staubigen und mit Schlaglöchern übersäten Straße fuhren wir zurück nach Mto wa Mbu. Überall sahen wir Baobab, den afrikanischen Affenbrotbaum. Diese Bäume findet man überwiegend in der trockenen Savanne. In der Regenzeit speichert er das Wasser in seinen schwammartigen Fasern für die nächste Trockenzeit.

Damit hatten wir auch unseren 3. Berg erfolgreich bestiegen. Von diesen drei Bergen war der letzte, obwohl am niedrigsten, der anstrengendste. Den Tag lassen wir in dem nahe gelegenen Massai-Dorf Engaresero ausklingen.

Die letzte Regenzeit blieb aus. Auf Futtersuche für das Vieh, treiben sie ihre Rinderherden über das Land. Wie hart das Leben für die Massai zurzeit sein muss, ließ sich an den abgemagerten Rindern erkennen.

Was wäre ein Aufenthalt in Afrika ohne Besuch eines Nationalparks? Wir besuchten den Lake Manyara-NP. Mit ca. 330 km² ist er ein recht kleiner Nationalpark, zumal davon noch ⅔ dem See zuzurechnen sind.

 

Trotz der üppigen Vegetation mit Akazien und alten Mahagonibäumen, sahen wir viele Tiere. Gleich hinter dem Gate kreuzte eine Pavianfamilie unseren Weg und suchte in den Bäumen nach Früchten.

Über 500 Elefanten sollen im Park leben.   Plötzlich treten sie aus dem Unterholz hervor, machen kurze Drohge- bärde und sie dann in aller Ruhe weiter.

Unter den Antilopen sind die Impala die hier am häufigsten vorkommende Art.

Der Nationalpark teilt sich in drei Vegetationszonen: Regen- und Buschwald sowie Uferzone am See.

 Am so genannten Hippo-Pool tummelten etliche Flusspferde. In der Nähe des Sees sahen wir außerdem Gnus, Zebras und Giraffen und die verschiedensten Vogelarten.

Nach drei Wochen endete dieser Urlaub. Vom Kilimanjaro-Airport traten wir den Rückflug an. Bei guter Sicht hatten wir dabei noch einmal einen phantastischen Blick auf den Kilimanjaro.