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Namibia - Bei den Roten Hirten des Kaokoveldes
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Bei meiner Namibia-Reise verbrachte ich mehrere Tage im Kaokoveld, eine der abgeschiedensten Region Namibias. Das Kaokoveld ist der Lebensraum der Himbas. Ein Nomadenvolk, das bislang ihre Tradition bewahren konnte.
Auf der Suche nach Weideland und Wasser für ihre Tiere ziehen sie durch das Land.
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Bei unseren Besuchen brachten wir den Himbas Gastgeschenke mit. Für die Frauen meist Zucker und Mehl, für die Männer Tabak. Dies öffnete uns den Zugang zu ihrem Kraal, so dass wir viel über ihre Lebensgewohnheiten
erfahren konnten.
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Man erzählte uns, dass sie am “heiligen Feuer” Kontakt mit ihren Vorfahren aufnehmen und diese um Rat und Hilfe bitten. Auch machte man uns darauf aufmerksam, dass eine fremde Person nicht zwischen
Haupthütte, heiligem Feuer und Viehgehege umhergehen darf.
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Wir respektierten diese Gepflogenheiten und wurden dafür mit einer herzlichen Gastfreundschaft belohnt. Erst nachdem wir dem Stammeshäuptling vorgestellt wurden, durften wir uns im Kraal frei bewegen.
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Die Himbas wohnen in kuppelförmigen Hütten, die aus biegsamen dünnen Baumzweigen bestehen. Aus Kuhmist, Erde und Wasser fertigen sie einen “Baustoff”, mit dem die Zwischenräume der Stangen ausgefüllt
werden.
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Der Bau einer Hütte obliegt den Frauen, da Männer nicht mit Dung umgehen dürfen.
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Am frühen Morgen werden zunächst die Kühe gemolken. Später werden sie dann aus dem Kraal hinaus auf die Weide getrieben.
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Nach getaner Arbeit widmen sich die Frauen der Körperpflege, in dem sie sich mit Butterfett einreiben. Früher wurde dies auch von den Männern praktiziert. Heute sieht man dies bei ihnen nur noch selten.
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